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Walter Krombach, Willy-Scharnow-Stiftung
 

Ursula Schörcher - Willy-Scharnow-Stiftung - Fachkuratorium - Ausbildung und Weiterbildung in Heidelberg an der HIB Academy

Funktion:

Geschäftsführer der Willy Scharnow-Stiftung für Touristik.

Qualifikation:

Nach der Mittleren Reife 1959 Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann beim Amtlichen Italienischen Reisebüro CIT in München.

Stationen:

Die 47 Jahre währende aktive touristische Berufskarriere führte Walter Krombach (geb. 1943) u. a. nach der Lehrzeit ab 1962 vom Reisebüroexpedienten bis in die deutsche Geschäftsleitung der damaligen internationalen Reisebürokette Wagons-Lits//Cook, Frankfurt, ab 1976 über die Abteilungsleitung Linienflug-Reiseziele bis zur Bereichsleitung Fernreisen, Kreuzfahrten und die Markenleitung Terramar bei NUR Touristic GmbH, Frankfurt (früher Neckermann und Reisen, heute Thomas Cook), ab 1987 in die Geschäftsführung der Hapag-Lloyd Reisebüro GmbH, Bremen (heute Teil der TUI Leisure Group) und schließlich  von 1996 bis 2006 als Geschäftsführer zur Bahn-Reiseveranstaltertochter Ameropa-Reisen GmbH, Bad Homburg. Eine besondere Herausforderung bildete der 18-monatige zusätzliche "Feuerwehreinsatz" als Tourismuschef der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover. Aus diesen Funktionen heraus ergaben sich zahlreiche ehrenamtliche Funktionen, z. B. als Vorstandsmitglied des Deutschen ReiseVerbands DRV (1991-2004), als Präsident der Europäischen Reisebüro und Reiseveranstalter-Verbands ECTAA (2003-2004), Vorsitzender des Tourismusausschusses des DIHK und der IHK Frankfurt, Mitglied des Tourismusbeirats beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie (alle bis jetzt).

Motivation:

Tourismus begeisterte mein Leben von Kindesbeinen an. Meine halbitalienische Abstammung mit frühen Reisen nach Italien und meine Kindheit und Jugendzeit im nach dem Krieg aufstrebenden Schrothkurort Oberstaufen im Allgäu führten mich in fast zwangsläufig in diese Branche, die für mich zum Beruf und Hobby zugleich wurde und in die ganze weite Welt führte. Heute, wo Tourismus zur Industrie herangereift ist, reichen solche praktischen Erfahrungen allein längst nicht mehr aus, um Karrierechancen zu bekomme. Mehr und mehr setzt das vielmehr auch eine solide akademische Ausbildung voraus, in der jedoch die bleibenden emotionalen Elemente nicht vergessen werden dürfen. Schon als Mitglied des Hochschulrats der Fachhochschule Kempten versuchte ich, gerade als "Nichtakademiker" meinen Beitrag als Praktiker dazu zu leisten. Das motiviert mich, Gleiches auch im Rahmen des Fachkuratoriums der HIB zu tun.

 

Das Tourismus-Studium und die Berufswege im Tourismus sind auf den ausführlichen Seiten zum Studienprogramm dargestellt.


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